Eiskalter Mord in der Sauna

Autor: Julian Maasberg

 

In der Sauna im Kölner Agrippabad war ein mysteriöses Verbrechen geschehen. Frank Schröder, ein reicher Geschäftsmann aus Köln, 45 Jahre alt und Besitzer von einem Brauhaus wurde tot mit zwei Stichen im Bauch gefunden. Ein Arbeiter des Agrippabades Jan Peters hat einen lauten Schrei gehört. Er lief schnell in die Sauna und fand den Toten. Er sperrte die Sauna ab und rief die Polizei. Die war dann da und hat zwei Verdächtige festgenommen. Kommissar Treven, der schon 66 Fälle aufdeckte, stand vor seinem seltsamsten Fall. Als er zum Tatort kam, wurden die zwei Verdächtigen Max Raschel und Henning Schloppe schon verhört. Viele Polizisten untersuchten den Toten und die Sauna. Seltsamerweise war keine Tatwaffe zu finden. Der Polizeiarzt Dr. Vogel begrüßte Treven: „Hallo Kommissar! Der Tote wurde erstochen. Aber es gibt keine Tatwaffe. Wir haben alles abgesucht.“ Treven schaute sich ungläubig in der Sauna um. Auf den Bänken lagen Handtücher, eine Plastikflasche und eine Thermosflasche. Auf dem nassen Boden stand ein Eimer mit einer Kelle und ein Paar Badeschlappen. Treven ging zu den Tatverdächtigen. Sie hatten Bademäntel und Handschellen an „Einer der beiden muss der Täter sein“ dachte der Kommissar. Max Raschel und Henning Schloppe waren Geschäftspartner des Toten. Sie sagten, dass es eine Weile so neblig in der Sauna war, dass man nichts sehen konnte. Plötzlich schrie Schröder und keiner wusste was passiert ist. Raschel fragte: „Was ist los Frank? “. Keine Antwort. Dann ging die Tür auf und der Dampf verflog etwas. Henning Schloppe sagte: „Ich wusste gleich, dass was schlimmes passiert sein muss und hatte totale Angst. Dann kam jemand rein und kurze Zeit später wurde die Tür zugeknallt. Wir haben dann Frank auf dem Boden liegen sehen. Es ist so schrecklich.“ Max Raschel sagte: „Ich wollte raus, aber so ein Mistkerl hat uns eingesperrt. Es hat mich jemand mit diesem Mörder eingesperrt! Du gemeiner Mörder !“ Die beiden Verdächtigen gaben sich die Schuld. Henning Schloppe sagt „Ich habe um Hilfe geschrien, aber es dauerte ewig bis die Polizei mich befreit hat. Der da ist der Mörder“ Die Polizisten kamen nicht weiter. Ohne Tatwaffe konnte man nichts beweisen. Treven sah sich die Holzkelle und die Badeschlappen an. Es war nichts Ungewöhnliches zu sehen. „Wer nimmt eine Thermosflasche mit in eine Sauna? Wollte er einen heißen Kaffee trinken?“ fragte Dr. Vogel nachdenkend. „Wohl eher etwas Eiskaltes“ sagte ein Polizist. Treven dachte kurz nach und rannte wieder zu den beiden Verdächtigen. „Wem von ihnen gehört die Thermosflasche?“ „Mir. Wieso?“ sagte Max Raschel. „Sie sind festgenommen. Ihre Tatwaffe war ein Eiszapfen, der in der Thermosflasche war und dann geschmolzen ist“. Auf der Thermosflasche wurden die Fingerabdrücke von Max Raschel gefunden, der dann alles zugegeben hat. Sein Motiv war Habgier. Er wollte das Brauhaus haben.

 

Halbe Halbe ?

Autor: Lilli Gerber

Seit einigen Wochen werden im Umkreis der Kranhäuser in Köln Tote gefunden. Die Leichen immer gleich: Brustkorb aufgeknackt und ein halbes Organ entnommen. Der einzige Unterschied ist, dass es immer ein anderes Organ ist. Das letzte Opfer wurde im dritten Kranhaus in seiner Wohnung aufgefunden, mit halbem Herz. Kommisar Cohna, 35, ermittelt: Cohna kommt am Tatort an, als der Gerichtsmediziner Jim Clark gerade die Leiche untersucht. ,,Der Täter muss in der Chirurgie tätig sein, er hat den Brustkorb des Opfers wie ein Profi aufgeknackt, so was ist nicht leicht“, bekräftigte Clark. Nach genauerer Untersuchung der Leiche ist klar das er Johann Patt heißt, 32 Jahre alt ist und von Beruf Pfarrer. Über den geborenen Kölner lässt sich im Polizeicomputer nichts heraus finden, ein reines Herz.
Cohna ist ratlos. Ihm ist zwar klar, dass dieser Mord zu einer Serie von Morden gehört die inzwischen ,,der halbe Mensch” genannt wird, aber da es weder Zeugen noch Spuren am Tatort gibt weiß er nicht wo er ansetzen soll. Die Toten gehören alle verschiedenen Altersklassen an, es sind Frauen und Männer darunter aber ausser dem Beruf als evangelischer Pfarrer oder Pfarrerin haben sie nichts gemeinsam.
Doch dann, als der Bericht des Gerichtsmediziners eingeht, erhält Cohna einen Hinweis: in allen Leichen wurde Harz eines Baumes gefunden der ausschließlich im Norden Kanadas, in Nunavut wächst. Als Cohna im Polizeicomputer ,,Ehemals in Kanada stationierter Chirurg” eingibt erhält er drei Treffer: David Bruck, vor drei Wochen entlassen, saß wegen Raub von Prothesen, Harald Grin, vor einem Jahr entlassen, saß wegen Raub von Spenderorganen, psychisch krank und Karl Greenword, vor sechs Monaten entlassen, saß wegen Mord an einem 12-jährigen Mädchen, psychisch krank. Da der erste Mord vor fünf Wochen begangen wurde kommt Bruck nicht in Frage. Aber Grin und Greenword ruft er zum Verhör ins Revier. Als Grin das Verhör betritt wirkt er nervös. ,,Wissen sie warum sie hier sind?”, fragte Cohna. ,,Nein am Telefon sagte man mir nur ich sollte aufs Revier kommen, worum geht es?” ,, Vor drei Wochen wurde Paula Puck mit halber Leber tot aufgefunden, haben sie ein Alibi?” ,,Leider nicht aber ich war es nicht !!!!!!”, bekräftigte Grin. Danach kam Greenword an die Reihe. ,,Ich nehme an sie wissen warum sie hier sind?”, fragte Cohna. ,,Sie denken ich hätte etwas mit den Morden zu tun!?” ,,Hätte ich Grund zu der Annahme?”, konterte Cohna. ,,Nein ich war bis vor zwei Wochen in Amerika, und ich war noch nie im dritten Kranhaus.” Als Greenword gegangen ist überprüfte der Kommisar das Alibi von Greenword. Als es sich als falsch heraus stellt, überprüft er noch einmal die Aussagen. Nach zweimaligem durchhören ist klar das der Täter Greenword ist, er sagte: ,, ...und ich war noch nie im dritten Kranhaus.” Das der Mord im dritten Kranhaus geschah war ein Detail das nur die Polizei kannte, und der Mörder Greenword. Als dieser erneut ins Verhör gerufen wird gesteht er: ,,Ich habe immer nur evangelische Pfarrer und Pfarrerinnen gewählt weil sie eine reine Seele hatten, ich wollte nach meinem geplanten Selbstmord die anderen Hälften der Organe aus meinem Körper, von einem Freund in eine Leiche füllen lassen und damit einen halb bösen halb guten Menschen erschaffen...”, Greenword machte eine Pause.
Als er weiter sprach zitterte seine Stimme: ,, Die Leute mussten nie leiden. Ich habe ihnen eine Überdosis Betäubungsmittel in einer Spritze verabreicht damit sie ruhig in den Tod schliefen.”Greenword übergab die Spritze der Polizei. Eine Woche später ergeht der Gerichtsbeschluss, dass Greenword in eine geschlossene psychatrische Anstalt überwiesen wird.