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Änderungen vorbehalten

Projekte

26. und 27.1.2017, JUBILÄUM! - 25 Jahre Oberstufenprojekte

Donnerstag, 26. und Freitag, 27. Januar 2017, jeweils 18:00, Humboldt-Gymnasium Köln, PZ

Oberstufenchor, Big Band, Ensembles, Musik Leistungskurs, Solisten

Nicht nur feiert der Musikzweig Humboldt-Gymnasium/Rheinische Musikschule in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen, auch die Oberstufenprojekte begehen ein Jubiläum: Seit nunmehr 25 Jahren bündeln sich alljährlich die Kräfte der Oberstufe des Musikzweigs in den experimentellen, stilübergreifenden und themenbezogenen Projektkonzerten.
Grund genug für uns, nun ein "Best of" - Programm aufzulegen, voller Highlights und Reminiszenzen, ausgelassen und nostalgisch. Diese Reise durch 25 Jahre lässt klassische Kammermusik und Neue Musik genau so wie Musical-Nummern, Gospels, Popsongs und Jazz-Standards erklingen. Sie dokumentiert eindrücklich, wie sich die Schülerinnen und Schüler des Musikzweigs die Tradition der Projektkonzerte zu Eigen machen und alljährlich - so auch 2017 - auf ihre je individuelle Weise aktualisieren.

Leitung: Andrea Tenhagen, Picco Fröhlich, Benedikt Haastert, Benedikt Hölker

Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten.

 

Herzliche Einladung!

 

21. und 22. Januar, FREIHEIT IN MUSIK - "Entartete Musik" und Epilog

Projektkonzert der Oberstufe

Donnerstag, 21. und Freitag, 22. Januar 2016,

jeweils 18:30,

Humboldt-Gymnasium Köln, PZ

 

Oberstufenchor, Big Band, Ensembles, Musik Leistungskurs Q2, Solisten

Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe im Musikzweig Humboldt-Gymnasium/ Rheinische Musikschule musizieren Werke, die im III. Reich als "entartet" geächtet wurden. Jazz, jüdische Musik und Musik der Moderne werden im Konflikt mit dem Nazi-Regime und seiner Ideologie präsentiert.
Es folgt darauf ein Epilog im Sinne einer musikalischen Reflexion: Diese greift zentrale Momente aus dem ersten Teil des Konzerts wieder auf, beleuchtet sie in weiteren Kontexten (etwa die deutsch-deutsche Geschichte nach 1945 oder die afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung) und schlägt dabei einen Bogen bis zu den jüngsten Ereignissen unserer heutigen Zeit, in der das Ringen um Freiheit und der Kampf gegen Fremdenhass und Ausgrenzung wieder von größter Aktualität sind.

 

Leitung: Andrea Tenhagen, Benedikt Hölker, Picco Fröhlich, Benedikt Haastert

 

Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten.

 

Herzliche Einladung!

 

Projekt-Konzert der Oberstufe "24h - Verläufe", 22. & 23. Januar

77 Schülerinnen und Schüler des Musikzweigs Humboldt-Gymnasium / Rheinische Musikschule präsentieren im diesjährigen Konzertprojekt der Oberstufe einen Verlauf von 24 Stunden.
Diesen Tagesverlauf betrachten die Schülerinnen und Schüler als eine Vielzahl von „Verläufen“ - die Markierung der Tageszeiten etwa durch den gregorianischen Gesang der Stundengebete oder durch Choräle der Barockzeit, kontrastierend dazu aber auch durch mitreißende Big Band Musik unserer Zeit, mithilfe derer  buchstäblich die Nacht zum Tag gemacht wird; die Übergänge zwischen den Tageszeiten, nachempfunden in eigens komponierten musikalischen Verläufen; der Lauf der Sonne, analog dargestellt durch die Bewegungen des Chores; die Verläufe von Farben, Spannungen und Stimmungen, bis hin zum letzten Ineinander-Verlaufen von Anfang und Ende der 24 Stunden.

Herzliche Einladung zu diesen beiden Aufführungen!

Donnerstag, 22. Januar
Freitag, 23. Januar 2015
jeweils 18:30
Humboldt-Gymnasium Köln, PZ

Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

Leitung:
Andrea Tenhagen,  Benedikt Hölker, Picco Fröhlich

 

Oberstufen-Projekt 2014 - "Rocky Horror"

Rocky Horror – mitreißendes Musiktheater: Frei nach Vorlagen der bekannten Show bringen über 90 Schülerinnen und Schüler des Musikzweigs am Kölner Humboldt-Gymnasium auf die Bühne. Theaterensemble, Oberstufen-Chor und Big Band liefern Exzentrisch-Rockiges bis Lyrisch-Experimentelles und spannen dabei einen Bogen von der rebellischen Aura der 70er Jahre bis zu Gender-Fragen unserer heutigen Zeit:
„Don't dream it, be it!“

Herzliche Einladung zu den drei Aufführungen!

Die Aufführungen sind:

Donnerstag, 20.3., Freitag, 21.3. und Montag, 24.3., 18:30 Uhr im PZ des Humboldt-Gymnasiums

Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten.

 

(Andrea Tenhagen und Benedikt Hölker)

 

Projektkonzerte der Oberstufe am 04. und 05. Februar 2013

DISNEY

konzertant

 

Im diesjährigen Oberstufenprojekt wurde die musikalische Seite der Walt Disney Welt facettenreich beleuchtet: mal als Hommage – mal mit Augenzwinkern, mal im Original zelebriert – mal als Inspiration aufgegriffen. Wir musizierten Klassiker, Neufassungen, Eigenkompositionen und Experimente, für Ohr und Auge aufbereitet.

 

Es musizierten, tanzten und präsentierten:

 

Oberstufenchor

Big Band

Blasorchester

Musik GK 12

Solisten


An diesen beiden Abenden konzertierten wier im bis auf den letzten Platz besetzten PZ.


Montag und Dienstag,

04. und 05. Februar 2013,

jeweils 18:30,

Humboldt-Gymnasium Köln, PZ


Gesamtleitung: Benedikt Hölker, Christoph Fröhlich und Andrea Tenhagen

 

 

Oberstufen Projektkonzerte am 02. und 03. Februar 2012

"SpielZeit"

 

Ein Abend über Zeit und Rhythmus


Dieses Jahr stand das von Benedikt Hölker und Andrea Tenhagen organisierte Projektkonzert der Oberstufe am 02. und 03. Februar 2012 unter der Überschrift SpielZeit. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Musikzweigs hatten sich als Solisten oder in Ensembles mit den Faktoren Rhythmus und Zeit auf verschiedenste Weisen auseinandergesetzt und ein unterhaltendes Programm auf die Beine gestellt.

Der Abend begann mit einer interaktiven Idee des von Susanne Volzer und Eva Garcia geleiteten Projektkurses Kunst. Die Besucher wurden vor dem Konzert durch zwei Eingänge geführt, die entweder zur Eile oder Weile einluden und in einem Wartezimmer mündeten.

Benedikt Hölker und Andrea Tenhagen hatten mit dem Oberstufenchor Stücke unterschiedlichster Epochen von Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Arvo Pärt und Paul McCartney erarbeitet, wie zum Beispiel eine a-capella Version der Bourée aus der Lautensuite, das metrisch freie Magnificat oder das bekannte Back In The U.S.S.R., die ganz schön Stimmung machten, ebenso wie die vom ehemaligen Humboldt-Schüler Fabian Richter arrangierten Jazz-Stücke für die Big Band.

Auch zwei Jungstudenten der Musikhochschule Köln, Dominic Chamot (Klavier) und Max Haschemi (Bass) zeigten ihr Können.

Darüber hinaus machte das Stomp-Ensemble, eigentlich die Samba-Gruppe von Susanne Badde, mit seinen Percussion- Instrumenten im Schwarzlicht Rhythmen sichtbar. Es war ein wunderbares Farbenspiel! On Stage konnte man ein Tanz-Ensemble der gymnasialen Balletausbildung bewundern, das „Modern Dance“ vorführte.

Bei aller Lautstärke wurde es auch manchmal leise. Durch Videos vom Projektkurs Kunst wurde die Zeit auf den Kopf gestellt, über sie philosophiert und vieles mehr, wobei immer auf das Bild eines Künstlers eingegangen wurde. Der Oberstufenchor begleitete musikalisch mit Vokalisen. Ganz still wurde es bei John Cages berühmtem 4’33’’  (4 Minuten 33 Sekunden).  Max Haschemi ließ das Publikum staunen, als er sich an den Flügel setzte und keinen Ton spielte- frei nach der Anweisung tacet, tacet, tacet. Höchste Konzentration bewies zudem der Musik-GK der Jgst. 13 bei seinem spitze inszenierten Becherspiel.

Bei all diesen Auftritten managten die Tontechniker Licht und Sound auf formidable Weise und zeichneten die Konzerte zu internen Dokumentationszwecken auf.

Viola von der Eltz (Jgst. 11)

 

Kill. Kolpert. Bill

Die Zuschauerinnen und Zuschauer im Pädagogischen Zentrum des Humboldt-Gymnasiums sahen am 13. und 14. Oktober zwei gelungene Aufführungen der Theater-AG des Musikzweigs.

Ein ungewöhnlich gut inspiriertes Ensemble unter der Regie von Ursula Lübbe und Dr. Dieter Ewig spielte nach einer Vorlage von David Gieselmann „Kill. Kolpert. Bill“.
Text, Songs, Tänze und Instrumentalstücke wurden gekonnt montiert und ästhetisch anspruchsvoll inszeniert. Ein schönes Zusammenspiel von Musik und Spiel entstand auf diese Weise.
Die  Band unter der Leitung von Fabian Richter musizierte in Bestform. Ungewöhnliche Komik entwickelte u.a. das Pizza-Ballett der jungen Spielerinnen nach Schuberts  Musik „Rosamunde“.
Großartig gesungen und interpretiert wurde  der „Bang-Bang-Song“ aus „Kill Bill“ von Cornelia Walter-Nußberger als Ralf Droht.
Aber auch alle anderen Mitglieder des Ensembles überzeugten in ihren Rollen: Sarah von Dombrowski als Sarah Dreher, Lily Kuhlmann als Bastian Nole, Katrin Gilberg als Edith Nole, Joanna Bündgen als Pizzamann und Rebecca Laubach und Robin Arciprete als Herr Kolpert.
Bühnenassistentin war Anne Uhl.
Insgesamt ein schöner Auftakt für alle nachfolgenden Konzerte und das Musik-Oberstufen-Projekt im nächsten Jahr.

 

Konzertprojekt der Oberstufe am 17. und 18. Februar 2011:
Die 20er und WIR - Musikalische Blickwinkel

Plakat

… dance craze – Zwölftonmusik – Operette – Jazz – Ballettmusik – Dada – Jan Delay – Schlager...

 

Die Schülerinnen und Schüler des Musikzweigs blickten bei den beiden Konzerten am 17. und 18. Februar 2011 um jeweils 18:30 im PZ des Humboldt-Gymnasiums facettenreich auf die Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts – jedoch mit den Augen von heute. So geriet ganz unterschiedliche Musik in den Blick, je nach Winkel des Betrachters: Musik der 20er selbst, Werke späterer Zeiten, die sich auf die „Roaring Twenties“ beziehen und Eigenkompositionen, die damalige Ideen reflektieren.

 

Die Idee zu diesem Konzertprojekt ist im Musik Leistungskurs der Jahrgangsstufe 13 entstanden. Das Interesse galt zunächst den Parallelen von heute und damals: Aspekte wie rasanter technischer Fortschritt, Finanzkrise, Unterhaltungsindustrie, Fernweh, Schere zwischen Arm und Reich, neue Medien oder Stilpluralität lassen dieses Jahrzehnt wie einen direkten Vorläufer unserer heutigen Epoche erscheinen.

 

Diese Überlegungen führten im LK zu einem Kompositionsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Caspar Johannes Walter als dessen Ergebnis drei Stücke erklangen. Darüber hinaus erwuchs in der Probenarbeit des zurückliegenden Halbjahrs in der Oberstufe des Musikzweigs ein breites Repertoire von Musik unterschiedlichster Couleur, die durch je individuelle Blickwinkel die Zwanziger Jahre immer wieder neu in Augenschein nahm.

 

Es musizieren der Oberstufenchor, die Big Band, das Kammerorchester, Solisten und der Musik LK 13.

 

Benedikt Hölker

 

 

"Caballito Blanco": Eine musikalisch-szenische Bearbeitung der Revue-Operette »Im Weißen Rössl«

Viermal bis auf den letzten Platz besetzt war das PZ bei den vier Aufführungen des „Caballito Blanco“ am 4., 5., 8. und 9. Februar 2010. Die Schülerinnen und Schüler des Musikzweigs der Oberstufe brillierten als Sänger, Schauspieler, im Chor, in der Big Band, als Licht- und Tontechniker und als Bühnenbildner. In der Uraufführung der heute noch bekannten Revue-Operette „Im Weißen Rößl“ von Ralph Benatzky 1930 im Großen Schauspielhaus in Berlin war das Reiseziel das noch immer bekannte Hotel „Weisses Rössl“ am Wolfgangsee in Österreich. Die jungen Menschen der Oberstufe des Musikzweigs wollen im Jahre 2010 allerdings lieber in ein Urlaubsresort ans Mittelmeer reisen – das „Caballito Blanco“.

Das reizvolle multikulturelle Leben der einheimischen Belegschaft, diverse Beziehungskonflikte, konkurrierende Lebensstrategien und erotische Ambitionen der Gäste untereinander und mit den Mitarbeitern waren und sind damals wie heute der Stoff. Das allein ist aber heute nichts besonderes, wären da nicht die Schlager und Gassenhauer von damals, die immer noch Ohrwürmer sind wie z.B. „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“, „Es muss was Wunderbares sein von Dir geliebt zu werden“ oder „Die ganze Welt ist himmelblau“.

Der ehemalige Humboldt-Schüler Fabian Richter hatte die Musik mit einem neuen, jugendlichen Gewand versehen, das die Bigband unter der Leitung von Tobias Kremer umsetzte. Eine Dramaturgen-Gruppe unter der Leitung von Klaus Riedel und Reinhard Schiele hatte das Inszenierungskonzept erarbeitet, das der Oberstufenchor unter der Leitung von Benedikt Hölker und Andrea Tenhagen schauspielernd, tanzend und singend mit Leben füllte. Das Bühnenbild erstellte eine Arbeitsgruppe unter der Leitung der Kunstlehrerinnen Susann Volzer und Eva Garcia, sowie der ehemaligen Humboldt-Schülerin und Bühnenbildnerin Sarah Damm. Professionellen Anspruch und gestaltende Unterstützung erhielt das Musiktheater-Projekt durch die Mitarbeit des Theater-Regisseurs Reinhard Schiele und der Tanzchoreografin Nicole Grill. Produktionsleiter und Ansprechpartner waren Benedikt Hölker und Andrea Tenhagen.

 

Oberstufen-Konzert-Projekt „KölnSoundTracks“ am 29. und 30. Januar 2009

Junge BigBand, Oberstufenchor und Solisten der Oberstufe des Musikzweigs Humboldt-Gymnasium/ Rheinische Musikschule agierten auch im diesjährigen Oberstufenkonzert wieder auf hohem Niveau. Live musizierten sie zu Filmsequenzen, die von einer Videogruppe unter der Leitung von Klaus Riedel erstellt wurden.

Fahrt über die Ringe, Spaziergang am Rhein, wartende Menschen am Neumarkt, Imbiss am Mediapark, Fitness in Klettenberg, Büroarbeit im Rheinauhafen, Raucherpause am Hauptbahnhof und vieles mehr erwartete die Konzertbesucher auf einer kinoartigen Leinwand.

Diese von der Kamera eingefangenen Videosequenzen vom Alltag in Köln wurden konfrontiert und kommentiert mit und durch die aufgeführten Kompositionen: Bild und Musik beeinflussten sich gegenseitig, veränderten sich, schärften den Blick, spitzten die Ohren. Es entstanden neue Wahrnehmungen, witzig, traurig, skurril, unterhaltsam – und immer überraschend.

So erklangen beispielsweise ein Prélude von Rachmaninoff für Klavier, einfühlsam gespielt von Fedor Kosoy (Jgst. 12), zu den Bildern einer alten Dame beim Rheinspaziergang oder eine Händel-Arie aus der Oper „Xerxes“, beeindruckend vorgetragen von Isabelle Michollek (Jgst. 12), zu dem Geschehen an einer Straßenbahn-Haltestelle.

Der Oberstufenchor unter der Leitung von Andrea Tenhagen und Benedikt Hölker und die BigBand unter der Leitung von Tobias Kremer gestalteten ein stilistisch breites Repertoire, von James-Bond-Filmmusik über Gospel und Clusterklänge in „Immortal Bach“ von Knut Nystedt bis hin zum Abschluss-Highlight, dem „Hallelujah“ in der souligen Fassung von Quincy Jones' „Handel's Messiah: A Soulful Celebration“ mit einem BigBand-Arrangement von Fabian Richter (Jgst. 13).

Das Publikum im zwei Mal voll besetzten PZ gratulierte mit viel Applaus den ausführenden Musikerinnen und Musikern zu einem in der Tat innovativen Konzertkonzept.

 Benedikt Hölker