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Ein Grußwort

29.07.2018

von Dr. Andreas Gräfe

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, geehrte Kolleginnen und Kollegen des Humboldt-Gymnasiums,

 

ein neues Schuljahr beginnt - O.K. das kennt man schon - aber da kommt auch noch ein neuer Schulleiter - und den kennt man nicht.

Es kann gut sein, das der eine oder andere Interessierte meinen Namen gegoogelt hat und dabei auf einen von mir verfassten Elternbrief anlässlich des Fortgangs des damaligen Leiters der Königin-Luise-Schule gestoßen ist, in diesem Fall bitte ich, Informations-Doppelungen zu verzeihen.

 

Zu meiner Person:

 

Geboren 1962 bin ich nun 56 Jahre alt, habe daher - Dank der gütigen und vorausschauenden Politik unserer Regierung - noch elf  produktive Jahre.

Verheiratet bin ich seit bald 25 Jahren und erstaunlicherweise immer mit derselben Frau.

Von der Ausbildung her bin ich promovierter Chemiker; nach einer Anerkennung meiner Promotion als 1. Staatsexamen für die Fächer Chemie und Physik wechselte ich dann aus verschiedenen Gründen von der Hochschule ins Referendariat an das Max-Ernst-Gymnasium in Brühl.

Dieses Referendariat war eine echte Herausforderung, da ich wirklich keine Ahnung hatte, ob der Job etwas für mich ist. Ich schnappte mir die “schlimmste Klasse” - nein, die war nicht schlimm - machte in dieser Klasse meine ersten Gehübungen als Referendar und schloss in genau dieser Klasse meine UPP (Unterrichtspraktische Prüfung) im Rahmen des 2. Staatsexamens mit 1,0 ab. Ab da wusste ich es: Lehrer ist mein Ding - und ich kann das auch.

Es schloss sich ein Jahr als Vertretungslehrer mit voller Stelle an der Königin-Luise-Schule an; das hatte mir - inklusive Klassenfahrt mit allen 8ern - richtig Spaß gemacht.

Leider konnte mein Vertretungsvertrag nicht sicher verlängert werden, so nahm ich eine Festanstellung an der Gesamtschule Niederzier-Merzenich an.

 

Für diese Zeit bin ich sehr dankbar, da ich dort viele (!) Erfahrungen sammeln durfte.

 

Nach fünf Jahren ging es wieder zurück an die Königin-Luise-Schule, an der ich nun 14 Jahre, davon 12 Jahre als stellvertretender Schulleiter, tätig sein durfte.

Infolge einer Verzögerung bei der Neubesetzung der Schulleiterstelle und anderen Begebenheiten, hatte ich die Ehre, die Königin-Luise-Schule auch längere Zeit kommissarisch leiten zu dürfen. 

 

Die Besetzung einer Schulleiterstelle ist ein längerfristiger Prozess, bei dem der Bewerber mehrere Hürden zu überwinden hat - und dann wäre es auch gut, wenn Schulleiter und Schule zusammen passen.

 

Bei mir begann der Prozess vor gut einem Jahr, als ich im Juni vergangenen Jahres das sogenannte “EFV” (Eignungs- und Feststellungsverfahren) - im Prinzip ein zweitägiges Assessmentcenter - absolvieren durfte / musste.

 

Nach erfolgreicher Absolvierung durfte ich mich dann auf Schulleitungsstellen bewerben. Da das Ergebnis des EFV drei Jahre gültig ist, ließ ich mir Zeit, um eine Schule zu suchen, von der ich annahm, dass ich zu dieser Schule passen würde.

 

Als die Schulleiterstelle am Humboldt ausgeschrieben wurde, weckte dies mein Interesse da a) dies ein sehr renommiertes Gymnasium mit b) einem außergewöhnlichem Schulprofil (Musik (!) / Sport) ist und c) aufgrund der sehr guten Erfahrungen seitens der Kollegen, die ihre Kinder am Humboldt haben.

 

Also bewarb ich mich auf die Stelle.

 

Nach Erstellung eines Leistungsberichtes durch meine damalige Schulleiterin und einer dienstlichen Beurteilung seitens der Schulaufsicht war dann der Weg frei: ich durfte mich auf der Schulkonferenz des Humboldt-Gymnasiums vorstellen - mit Sicherheit einer der spannenderen Abende in meinem Leben.

 

Da dann dummerweise die Benachrichtigung der Bezirksregierung offenbar auf dem Postweg verloren gegangen war, waren die nächsten Wochen ebenfalls von der spannenderen Art... alle wussten offenbar, wie die Sache ausgegangen war, nur ich nicht.

 

Wie dem auch sei - kurz vor Schuljahresende konnte ich den Vertrag unterschreiben und hatte die Ehre, sowohl beim Humboldt-Sommerfest als auch bei der Verabschiedung von Herrn Dr. Junge anwesend sein zu dürfen.

 

Meine bisherigen Einblicke in das Schulleben des Humboldt haben mich in meiner ersten Einschätzung absolut bestätigt.

 

Die Verabschiedung von Herrn Dr. Junge war eine wirklich schöne Veranstaltung, mit einem musikalischen Rahmenprogramm, das mich überwältigt hat.

 

Das Sommerfest empfand ich als sehr harmonisch und abwechslungsreich mit einer äußerst engagierten Schüler- und Elternschaft und sehr engagierten KollegInnen.

 

Die ersten Gespräche mit Schüler- und Elternvertretern, Vertretern des Lehrerrates, mit etlichen KollegInnen, den Mitgliedern der erweiterten Schulleitung, unseren Sekretärinnen Frau Möller und Frau Reuter, unserem Hausmeisterehepaar Frau und Herrn Wambach und natürlich mit dem Stellvertretenden Schulleiter, Herrn Wittka-Jelen, empfand ich durchweg als sehr sympathisch und konstruktiv.

 

Ich freue mich wirklich auf die Zusammenarbeit!

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Dr. Andreas Gräfe