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Humboldt wieder Stadtmeister im Basketball

18.12.2018

Herzschlagfinale geht mit einem Punkt ans Humboldt

Die siegreiche Schulmannschaft (von links nach rechts): Alex Shahnazarian (Q1), Yanik Midasch (9F), Jasper Leschinsky (9D), Paul Minjoth (EF), Jasper Laubrock (Q2), Kenji Kasseckert (EF), Emir Kotorić (Q1), Bastian Kayser (EF), David Vowe (Q1), Anton Grieshammer (9C), Stavros Kavatheas (Trainer)
Köln/Buchheim - Nach der letztjährigen, denkbar knappen, Finalpleite wollte die Auswahl des Humboldts wieder an die Erfolge vergangener Jahre anknüpfen und fing bereits früh an, mit resoluter Full Court Pressure seine Gegner in der Blauen Halle am Heller Ring zur Verzweiflung zu bringen. Gespielt wurden zunächst in zwei Fünfergruppen je zwei mal sechs Minuten, aus denen die erst/zweit Platzierten erst im Halbfinale und dann im Finale um die Meisterschaft kämpfen würden. Angefeuert von Trainer Stavros Kavatheas brachte das Humboldt die Gruppenphase ungeschlagen zu Ende und wurde bereits nach den ersten Gruppenspielen von den anwesenden Trainern und Schiedsrichtern, zum Teil mit lautstarken Beschwerden, dazu aufgefordert, ihre dominante Verteidigung auf Kosten des Spielspaßes der anderen aufzugeben. Doch auch klare Fehlentscheidungen eines Schiedsrichters konnten die, nach einem großen Umbruch im Sommer mit vielen neuen Gesichtern aus Mittel-und Oberstufe besetzte, Schulauswahl nicht daran hindern, ihre Gegner in Grund und Boden zu spielen und in Abwesenheit des Vorjahressiegers Schillergymnasium, mit einem ungefährdeten Sieg gegen das Friedrich-Wilhelm Gymnasium ins Finale einzuziehen. Nach einem langsamen Start vor allem wegen Problemen unter dem Korb lag man hier gegen das Albertus-Magnus-Gymnasium mit acht Punkten zurück, doch zum Ende der ersten sechs Minuten zeigte die Mannschaft um Kapitän Jasper Laubrock noch einmal ein Aufbäumen, das dann in einem Buzzerbeater des Kapitäns resultierte, der das Humboldt auf fünf Punkte wieder heran brachte. Auch durch die Nutzung der Bankspieler konnte in der zweiten Hälfte der Rückstand schnell wieder aufgeholt werden.

Die knappe Führung von einem Punkt musste allerdings noch einen Turnover nach einem Inbound Pass bei einer Minute auf der Uhr überstehen, welcher nach einem Foul und verworfenen Freiwürfen seitens des Albertus-Magnus- Gymnsiums aber letztlich ohne Folgen blieb. Nach dem knappen, aber vor allem durch die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verdienten Sieg gab es auch beim Trainer kein Halten mehr und der Sieg wurde ausgiebig im Kreise der Mannschaft gefeiert. Als Belohnung gab es Basketbälle, Gutscheine sowie Medaillen.


Foto und Text: Max Monden, Q2