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Projekttreffen in Poznan

Vom 7.-11. Juni 2010 trafen sich alle Projektteilnehmer aus Ungarn, Deutschland und Polen in Poznan, um ihre gemeinsamen Projektarbeiten zum Abschluss zu bringen und am letzten gemeinsamen Tag allen Anwesenden zu präsentieren. Jeden Morgen trafen sich die Schüler und Lehrer, um ihre Arbeiten zu vervollständigen. Die Ergebnisse waren überwältigend. Neben gemeinsam erstellten PPTs und Videos gab es auch ein Interview mit Beteiligung von Schülern aus allen drei Ländern und ein gemeinsam aufgeführtes Theaterstück zu einer polnischen Legende! (Der Video-Mitschnitt ist noch in Arbeit und wird veröffentlicht, sobald er fertig ist.) Die Schüler waren mit Begeisterung bei der Sache, und die Disco in der Aula nach dem gemeinsamen Essen zeigte, wie sehr die Gruppe inzwischen zusammengewachsen war. Der Abschied am Abend fiel allen schwer. Hier und da gab es Tränen, auch bei Gasteltern, die uns zum Bahnhof begleitet hatten.


Es war für uns auch ein großartiges Erlebnis, die Gastfreundschaft der polnischen Eltern, Lehrer und Schüler erleben zu können. Viele Schüler waren tief beeindruckt, und einige planen schon den nächsten Besuch, entweder in Polen oder in Deutschland.


Neben der Projektarbeit hatten wir auch die Gelegenheit, Poznan und Umgebung kennen zu lernen. Die Altstadt von Poznan mit ihrem Marktplatz und ihren Barock-Kirchen ist hervorragend restauriert. Auch der Dom hat uns sehr beeindruckt. Die Ausflüge in die Schlösser und Parks von Rogalin und Kornik, in die Museums-Anlage von Biskupin (Steinzeit) und die alte Hansestadt Torun an der Weichsel werden uns immer in guter Erinnerung bleiben.

Wir sind sehr stolz auf unser Projekt, das so gut gelaufen ist!

Besuch in Poznan

Ein Bericht von Franca V.

Nachdem wir eine anstrengende Zugfahrt in engen Schlafabteilen hinter uns hatten, kamen wir etwas zu spät in Poznan an. Freundlichst wurden wir in Empfang genommen und begannen gleich nach dem Frühstück mit der Projektarbeit in den Gruppen Legenden, Störche, 1989 und Schnecken / Bisel-Analyse.

Natürlich lernten wir unsere Gastschüler kennen und nach der Gruppenarbeit gingen wir zu ihnen nach Hause. Ich hatte Glück: meine Partnerin wohnt nur eine Minute von der Schule entfernt und die ganze Familie war unendlich nett. Mit den zwei Schülerinnen aus Ungarn, mit denen ich dort wohnte, verstand ich mich gut und obwohl die Verständigung zu Anfang etwas schwer war, konnten wir ausreichend kommunizieren.
Am ersten Tag besichtigten wir die wundervolle Altstadt, wo rund um das Rathaus Marktstände aufgebaut sind. Am nächsten Tag führten wir die Gruppenarbeit fort und genossen das Angebot, zwischen den Sportarten Fußball, Aerobik, Basketball und Brennball wählen zu können. Der Nachmittag wurde mit einem Ausflug zum Maltasee ausgefüllt. Dort gab es zahlreiche Freizeitaktivitäten wie Sommerrodeln, Minigolf oder Beachvolleyball spielen etc.
Ab Mittwoch wurde es immer heißer, bei 32 Grad besichtigten wir einige Kirchen und Schlösser rund um Poznan. Am Abend gingen wir in einer kleinen Gruppe ins Shoppingcenter, wo um ca. 21.30h auf dem Dach ein Freilichtkino, mit passender Livemusik untermalt, "The Kid" von Charlie Chaplin gespielt wurde.
Mückenzerstochen kehrten wir am Donnerstag aus dem Freilichtmuseum "Biskupin" in den überhitzten Bus zurück, um über einen Umweg - aufgrund des Hochwassers - nach Torun zu fahren. Diese Stadt liegt ein Stück von Poznan entfernt, doch die lange Fahrt lohnte sich, vor allem, da diese unendlich spaßig war. Torun ist eine ganz entzückende Stadt mit hübschen Einkaufsstraßen, wundervollen Cafés und Plätzen, wo Brunnen voll Zlotys und Groszys die Touristen erfrischen. Auf dem Obst- und Gemüsemarkt gab es allerhand Früchte, wovon wir uns für einen äußerst günstigen Preis leckere Kirschen kauften, die wir auf einer Bank vor einer Kirche aßen und dabei die zahlreichen Tauben beobachteten.
Der letzte Tag begann mit der Gruppenabschlussarbeit. Eine wirklich sehr gelungene Endpräsentation in Zusammenarbeit aller drei Länder rundete unser erfolgreiches Projekt ab. Nachdem wir dann in der Schule zu Abend aßen, fand in der Aula eine Disco statt. Leider mussten wir um 20 Uhr schon zum Bahnhof fahren. Die meisten Schüler begleiteten uns dorthin; die restlichen verabschiedeten wir bereits in der Schule. Ich dachte, dies sei schon schwergefallen, doch als wir diese lange Zeit, von der alle hofften, dass sie nie endete, auf den Zug warteten und die in diesen fünf Tagen gewonnenen Freunde unter Tränen verabschiedeten, wünschten alle länger zu bleiben oder mit uns nach Köln zurückzukehren.
In fast unerträglicher Hitze fuhren wir also - betrübt und schon vermissend - in Poznan los.

Poznan im Juni 2010: Mein schönster Tag

Ein Bericht von Valentine T.


Am Dienstag wachte ich auf und lag in einem fremden Bett in einem fremden Zimmer.
Dann fiel mir auf, dass ich in Polen, in meiner Familie war.  :)
Nachdem die Polin, die Ungarin und ich ausgiebig gefrühstückt hatten, uns fertig gemacht hatten und ich in der Schule ankamen, stand "Treffen in den Gruppen" auf dem Programm.
Ich ging zu meiner Gruppe und wir (meine Gruppe und ich) fingen an zu besprechen. Es ging gut voran und nach 2 Stunden hatten wir schon einen groben Plan erstellt. Zufrieden ging ich mit meinen Freundinnen zur Sporthalle, denn nun war Sport angesagt.
Wir spielten Volleyball mit einigen polnischen Schülern. Es machte sehr viel Spaß.
Danach gingen wir nach draußen, denn es war super Wetter. Ein paar ungarische Schülerinnen spielten Basketball,  also taten wir uns dazu und spielten mit.
Nach Sport knurrt der Magen, deshalb gab es Mittagessen in den Familien.
Lisa und ihre Austauschschüler, Nora, meine Austauschschüler und ich gingen alle zusammen zu Kuba (ein Pole),  um dort zu essen. Es gab typisch polnisches Essen. Erst mal eine leckere Suppe und dann so eine Art großer Kloß mit Soße.
Es schmeckte sehr gut.
Malta war die nächste Station. Wir fuhren dort hin und es wartete eine kleine Lokomotive auf uns, die uns durch Malta führte. Es gab einen schönen See, den "Malta-See" und sehr viel Natur.
Nach der Fahrt mussten wir ein bisschen laufen und kamen dann zu einem Funpark.
Man konnte minigolfen, mit einer Rodelbahn fahren und noch viele andere Sachen machen.
Ich entschied mich für die Rodelbahn. Es war total lustig: :) Dann hatte ich mit meinen Freundinnen noch viel Zeit.

Wir gingen durch den Park und genossen das Wetter. Anschließend gingen wir zum Beachvolleyballfeld und spielten mit den Anderen mit. Es machte Riesenspaß.

Bald war es dann leider schon Zeit wieder zurück in die Familie zu gehen. Erst gab es noch Abendessen und dann gingen Lisa, Nora, Lisas Gastfamilie, meine Gastfamilie und ich in einen kleinen Park,  um dort Fotos zu machen. Es wurden wunderschöne Gruppenfotos in ganz vielen verschieden Variationen. Abends fiel ich dann erschöpft und zufrieden ins Bett und schlief sofort ein.


Es war eine wunderbare Woche in Polen!
Ich werde sie nie vergessen.
Lieben Gruß
Valentine

Unser schönstes Erlebnis in Polen

Unserer Meinung nach lässt es sich schwer sagen, was das schönste oder tollste Erlebnis war.Besonders beeindruckt hat uns, wie gut wir uns nach dieser einen Woche mit den Ungarn wie auch den Polen verstanden haben.Niemals hätten wir erwartet, dass derart tolle Freundschaften aus diesem EU-Projekt entstehen könnten. Immer noch stehen wir alle im Kontakt mit ihnen und freuen uns darauf,  in den Sommerferien nach Ungarn zu fliegen, um dort weiterhin den inzwischen engen Kontakt zu pflegen.Durch diese Freundschaft wurde auch das Interesse an den Resultaten der anderen Gruppen besonders groß.Alle warteten am letzten Tag nur gespannt darauf, endlich die Ergebnisse der anderen Gruppen sehen zu können und selber zeigen zu können, was man mit der eigenen Gruppe erreicht hat.Jeder von uns war der Meinung, dass sich die harte Arbeit gelohnt hat.Alle Gruppen haben eine große Leistung erbracht und waren stolz auf sie!Besonders freuen wir uns auch auf den geplanten Aufenthalt der Ungarn hier bei uns in Köln und darauf,  ihnen unsere Stadt zeigen zu können.Die Reise nach Polen hat unsere Länder verbunden und jeder ist der Meinung, dass man diese Bindung auf keinen Fall belasten darf, da sie für Jugendliche wie uns viel bewirkt hat.Uns hat der Aufenthalt in Poznan beeindruckt,  und wir würden jederzeit wieder sehr gerne an einem Comenius-Projekt teilnehmen und es weiterhin unterstützen.

Anna, Katharina und Nesha.

 

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