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Änderungen vorbehalten

Sevilla 2011

Im Februar 2011 trafen sich Schüler und Lehrer zum ersten Mal in Sevilla.

Sevilla 2011

 

Zu unserer Begleitung waren Herr Dr. Junge, Frau Seifert, Herr Kremper, Frau Thorwarth und Herr Thorwarth da. Bei Problemen sollten wir uns bei unseren Projektlehrern melden, glücklicherweise ist es nicht so weit gekommen. Wir wurden bei sehr Gastfreundlichen spanischen Familien in Sevilla oder in der näheren Umgebung von Sevilla untergebracht. Es ist allerdings noch unklar wann genau, oder ob überhaupt, unsere spanischen Austauschschüler uns in Deutschland besuchen werden.


14. Februar
An diesem Tag hat unsere kleine Reise angefangen. Wir haben uns um 9:30, mit der Gruppe, am Burgerking des Köln/Bonn Flughafens getroffen und sind schon um 11:15 mit einem kleinen Flugzeug nach Palma de Mallorca und dann nach Sevilla geflogen.
Als wir in Sevilla ankamen haben wir uns nach heftigen Verhandlungen  mit den örtlichen Taxifahrern auf den Preis geeinigt. Dann wurden wir in die Schule I.E.S. Murillo gefahren, wo man uns schon erwartete. Wir wurden unseren Austauschschülern vorgestellt und direkt nach Hause gefahren. Ich wurde von meinem Austauschschüler und seinem Vater mit dem Auto abgeholt. Auf der Autofahrt hatte ich die Möglichkeit einige Organisatorische Fragen zu stellen und meine im Flugzeug  auswendig gelernten einfachen spanischen Sätze zu benutzen. Anfangs dachten sie sogar, dass ich Spanier wäre, wegen meiner Hautfarbe  und meiner spanischen Begrüßung. Doch dieser Eindruck hielt nicht lange. Als wir Zuhause ankamen wurde ich herzlich von der ganzen Familie empfangen und das erste Problem stellte sich. Ich kann kein Spanisch und niemand in meiner Gastfamilie konnte Englisch, außer mein Austauschschüler, der Sergio hieß. Das erste was wir an diesem Abend taten war eine Übersetzter-App für den I-Phone meines Gastvaters runterzuladen. Wir haben uns vorerst so verstanden.
Es war schon 21:30 und Sergio fragte, ob ich mich langweile, er wollte nämlich mit mir jetzt noch in die Stadt gehen zum Plaza de Espana, was ein wichtiges kulturelles Zentrum in Sevilla ist. Da es schon sehr spät war, als wir ankamen konnten wir noch nicht solange bleiben, die Familie war mitgekommen. Es gab zu jeder spanischen Provinz eine Art Steintafel mit Geographie und dem Wappen der Provinz. Ich habe einen Crashkurs in spanischer Geographie, von meinem Gastvater, erhalten. Sie haben ständig spanisch mit mir gesprochen ich habe mir den Sinn immer aus Sprachen die ich schon kannte ableiten müssen.


15. Februar
An diesem Tag haben wir die Mezquita in Cordoba besucht. Die Mezquita ist eine große Moschee, welche von Maurern errichtet wurde und später im Zuge der Eroberung Spaniens durch die Christen umgebaut wurde. Es war ein sehr regnerischer Tag in Süd-Spanien deshalb konnten wir Cordoba nicht in ihrer kompletten Schönheit genießen. Wir hatten viel Spaß in der Mezquita, danach hatten wir etwa3 Stunden Zeit in der Stadt etwas zu unternehmen. Wir haben in einem Restaurant gegessen und sind dann mit unseren Austauschschülern in die Einkaufsstraßen von Cordoba gegangen. Da ich als einziger Junge in der Gruppe, dem shoppingdrang der Mädchen unterlegen war haben wir die meiste Zeit mit Kleidung verbracht.
Ich habe bemerkt, dass ich viele spanische Wörter auswendig konnte und ich habe versucht, wegen des schwachen Englischs von Sergio, mit meinen Gasteltern mit einzelnen spanischen Wörtern zu kommunizieren.


16.Februar
Der Tag hatte ganz entspannt mit einer Schulstunde Spanische Mathematik begonnen. Wir haben einen Eindruck in die Lernatmosphäre unserer Klassen erhalten. In Spanien scheint alles sehr viel entspannter zu sein! Später haben wir einen Ausflug in die Innenstadt von Sevilla gemacht. Wir haben die Kathedrale und in das Alcazar, eine Art Schloss, besucht. Wir haben Führungen erhalten, welche allerdings auf Spanisch waren, sodass unsere Lehrer uns alles übersetzten mussten.
An diesem Tag mussten wir auch unsere Projekte vorstellen, was aber ursprünglich nicht geplant war. Wir sind erst jetzt richtig mit allen anderen Comenius-Schülern in Kontakt gekommen.


17.Februar
Genauso wie gestern habe ich mich schon auf Spanische Mathematik gefreut. Wir haben später einen Ausflug ins Archivo de Indos unternommen, und hatten die Chance eine Ausstellung über Piraten in der Zeit der Kolonialisierung zu bewundern. Danach hatten wir etwa 3 Stunden Zeit um uns in der Stadt zu beschäftigen. Wir gingen shoppen. Auch nach Schulschluss unserer Austauschschüler war kein Programm geplant, ich und Sergio sind nach Hause gegangen und haben zusammen Videospiele gespielt, bis er vorschlug dass wir in die Stadt gehen, um uns mit den anderen die bereits in der Stadt waren zu treffen und zu shoppen. Wir sind in ein großes Einkaufszentrum, direkt vor dem Stadion des FC Sevilla war, gegangen. Da an diesem Tag ein wichtiges Spiel für den FC Sevilla war waren sehr viele Fans dort. Ich hörte später, dass wohl auch zu Auseinandersetzungen mit den Fans des gegnerischen Teams gekommen war, habe aber selber nichts davon gemerkt.


18.Februar
Unser letzter Tag in Sevilla begann  mit einem Workshop, von Frau Thorwarth, über die Internetplattform Twinspace und e-twinning. Aufgrund von technischen Problemen konnte nicht jeder am Workshop, am Laptop, teilnehmen. Später machten wir einen Spaziergang, durch den Park Marta Luisa, welcher in unmittelbarer Nähe zum Plaza de Espana liegt, den ich schon am ersten Abend besucht hatte.
Um etwa 14:45 haben wir uns von unseren Austauschschülern verabschiedet.


Engin Altuntop

 

Reisebericht Marieke Deitmer

Sevilla

Ganz am Anfang war ich direkt total überrumpelt. Ich war sowieso schon total aufgeregt und dann wurde man auch noch direkt von allen erstmal Küsschen links, Küsschen rechts, abgeknutscht. Außerdem konnte ich leider noch nicht viel Spanisch und Maru, meine Austauschpartnerin, auch nur ein bisschen Englisch. Deswegen verständigten wir uns eher mit Händen und Füßen.
Mir wurde direkt am Anfang bewusst, wie offen die Spanier sind. Überall wird gegrüßt. Auch die Leute, die man gar nicht kennt, werden mit Küsschen begrüßt. Selbst im Bus mischt sich bei einer Diskussion jeder ein, verklemmt ist da niemand.
Das Haus war auch anders. Von außen war es in einem knalligen orange, mit knatsch grünen Fensterläden angestrichen. In den Räumen gab es teilweise 5 verschiedene Wandfarben. Eigentlich denkt man das ist zu viel, aber dadurch bekam man in jedem zimmer gute Laune. Außerdem hatte meine Familie einen kleinen, hübschen Innenhof mit einem Brunnen drin.
Leider hatten etwas Pech mit dem Wetter. Die ersten drei Tage hat es in Strömen geregnet, doch am Ende kam zum Glück noch etwas Sonne raus, sodass man im T-Shirt rumlaufen konnte.
Am ersten Tag sind wir alle zusammen mit den Spaniern und Italienern nach Córdoba gefahren. Dies ist ein Ort ungefähr zwei Stunden entfernt von Sevilla. Wir haben dort eine Kirche besucht, die früher einmal eine Moschee war und dann von den Christen umgebaut wurde. Es war lustig, verzierte Torbögen und Jesus direkt beieinander zu sehen. Zwischendurch durften wir noch eigenständig in Córdoba rumlaufen, was bei dem Regen jedoch nicht sonderlich viel Spaß gemacht hat. Am Ende des Tages als wir wieder zu hause waren bin ich dann nur noch ins Bett gefallen und habe geschlafen.

Mittwochs sind wir alle bei unseren Partnern für eine Stunde im Unterricht dabei gewesen. Der Klassenrum war viel größer, mit einer riesigen Spiegelwand an einer Seite, was mich etwas irritierte. Ich hatte Spanische-Literatur, also habe ich so gut wie gar nichts verstanden.
Donnerstags fand die große Comenius-Präsentation statt. Was, der eigentliche Grund von diesem Austausch war. Alle Nationen (die Spanier, die Italiener, die Engländer und die Deutschen) habe ihre bisherige Arbeit den anderen vorgestellt. Besonders die Engländer haben schon sehr viel gemacht und hatten tolle Ergebnisse.

Insgesamt haben wir sehr viele Museen besucht, wie z.B. das Archivo de Indias, das Alcázar, oder die Catedral. Die waren alle sehr interessant, besonders fasziniert hat mich dabei der atemberaubende Ausblick den man von dem Turm der Catedral über ganz Sevilla hatte.
Auch das Essen, hat mir meistens sehr gut geschmeckt. Einmal gab es bei mir zu hause Putenbrustfilets mit Nudeln in Thunfisch Soße und in dieser Fisch Soße waren noch zusätzlich Wurststücke. Das fand ich etwas zu viel des Guten, lecker war es aber trotzdem.
Was ich wirklich vermissen werde sind die Orangenbäume. Fast in jeder Straße gibt es unzählige Orangenbäume mit prallen Orangen daran. Leider kann man sie nicht Essen, aber es ist auf jeden Fall ein toller Anblick.

Außerdem habe ich mich wirklich gut mit meiner Austauschpartnerin verstanden. Maru war sehr lustig, offen und liebenswürdig. Und mit der Zeit haben wir uns auch viel besser Unterhalten können.
Insgesamt, war es eine tolle Erfahrung. Wir haben alle einen Einblick in die spanische Kultur bekommen und viel dazu gelernt.

Marieke Deitmer

Reisebericht Marie Willée

Montag:  Ankunft in Sevilla.


Wir trafen unsere Gastgeberschüler in der Schule und fuhren dann mit ihnen
nach Hause. Meine Gastgeberin hieß Paloma und wohnte ein bisschen außerhalb
von Sevilla, in Dos Hermanas. Den restlichen Abend verbrachten wir in den
Gastfamilien. Die Familie von Paloma empfing mich sehr freundlich und offen,
allerdings sprachen weder die Mutter noch die zwei Brüder wirklich gut
Englisch. Also unterhielt ich mich hauptsächlich mit  Paloma und ihrem
Vater. Abendessen gab es die ganze Woche gegen 21:30 Uhr und war immer recht
fettig und viel zu viel.


Dienstag: Ausflug nach Córdoba


Morgens wurden Paloma und ich von Palomas Vater in die Schule gefahren, wo wir uns mit den Lehrern, den Spaniern und den Italienern, die auch mit
Comenius in Spanien waren, trafen und nach Córdoba fuhren. Leider regnete es fast den ganzen Tag, also konnten wir außer der berühmten Mezquita nicht viel von Córdoba sehen. Nach der Besichtigung konnten wir etwas essen gehen und danach kurz in eine Shopping-Straße, um wenigstens ein bisschen mehr von Córdoba sehen zu können. Gegen 18 Uhr fuhren wir wieder nach Sevilla. Paloma und ich fuhren mit der Metro nach Dos Hermanas und wurden von Palomas Vater von der Bahnhaltestelle abgeholt.

Mittwoch: Catedral de Sevilla


Am Mittwoch waren wir eine Stunde im Unterricht mit unseren Spaniern. Danach machten wir einen Spaziergang zu der Kathedrale von Sevilla. Nach der Besichtigung der Kathedrale, war das Wetter so schön, dass wir shoppen gehen konnten in einer kleinen Shopping-Straße in Sevilla. Danach gingen wir zurück in die Schule, wo wir uns mit unseren Spaniern trafen.  Ich ging mit der Familie von Paloma zu deren Oma, um dort zu Mittag zu essen. Danach wurde ich wieder in die Schule gefahren, weil wir dort noch ein Treffen für Comenius hatten. Dort trafen wir zum ersten Mal alle Schüler, die bei Comenius mitarbeiten. Wir konnten uns mit ihnen austauschen und uns über potenzielle Partnergruppen zu informieren.

Donnerstag: Alcázar


Auch am Donnerstag waren wir mit unseren Spaniern in der 1.
Unterrichtsstunde. Danach gingen wir in den Alcázar-Palast in Sevilla. Nach
der Besichtigung hatten wir ein bisschen Zeit uns auszuruhen und gingen dann wieder in die Schule um uns mit den Spaniern zu treffen. Den ganzen
restlichen Tag durften wir selbst gestalten. Wir entschieden uns mit unseren Spaniern in die Stadt shoppen zu gehen. Nach einer Zeit gingen wir in ein
etwas weiter entferntes Einkaufszentrum, wo wir die letzten Geschenke und Mitbringsel für unsere Familien in Deutschland kaufen konnten.

Freitag: Archivo de Indias


Am Freitagmorgen hatten alle Schüler von Comenius einen e-twinning Workshop bei Frau Thorwarth. Dort wurde e-twinning nochmals erklärt und wir hatten die Möglichkeit viele Fragen zu stellen. Danach besichtigten wir das Archivo de Indias in Sevilla. Danach gingen wir ins Hotel der Lehrer und warteten auf diese während sie ihre Koffer holten. Anschließend liefen wir zur Schule , wo wir und von unseren Gastgeberschülern verabschiedeten und unsere Koffer holten. Dann ging es zum Flughafen, von wo wir bald in Richtung Mallorca abflogen.

Marie Willée