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La natura è bella: Das Comenius-Projekt auf Sardinien

Nach unserer Reise im Februar nach Istanbul führte die zweite Exkursion des aktuellen Comenius-Projektes "The Protection of Biodiversity" vom 12. bis zum 17. Mai nach Cagliari auf Sardinien. 14 Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums führten dort zusammen mit Schülern der Partnerschulen aus Madrid, Istanbul, Cagliari und Tarnow ökologische Untersuchungen durch. Nachdem am ersten Tag die in Köln vorbereiteten Präsentationen zu den Ökosystemen Wattenmeer, Mittelmeer, Feuchtgebiete und Wald in englischer Sprache vorgestellt wurden, unternahmen die Teilnehmer an den folgenden Tagen z.B. eine Exkursion mit dem Boot zu einem Naturschutzgebiet an der Mittelmeerküste. Am nächsten Tag besuchten wir ein Feuchtgebiet, in welchem Vögel wie Flamingos beobachtet werden konnten. Schließlich gingen wir auch in ein Meeresaquarium, in dem die Schüler Informationen zu bedrohten Tierarten des Mittelmeeres erhielten und auch viele Tiere wie Seeigel, Einsiedlerkrebse oder Schildkröten genau untersuchen konnten.
Daneben gab es noch eine Führung durch die Altstadt von Cagliari und durch eine archäologische Zone in Nora.
Insgesamt verbrachten wir alle eine wunderschöne, interessante Woche in Bella Italia.

Mario Kremper

 

 

Mit dem Umweltbus LUMBRICUS im Schulgarten

Am 9. April führten die Schüler des Comenius-Projektes "Der Schutz der Artenvielfalt" im Schulgarten Klettenberg ökologische Untersuchungen durch. Die Experimente wurden von Herrn Hartwig, einem Mitarbeiter des Umweltbuses "Lumbricus" des Landes NRW, betreut.


In diesem mobilen, naturwissenschaftlichen Klassenraum erhielten die Schüler zunächst eine Einführung in die freilandökologische Arbeitsweise und Informationen zu naturwissenschaftlichen Studienrichtungen.


Im Anschluss wurden die Schüler in Gruppen aufgeteilt und führten verschiedene Versuche im Schulgarten durch. Eine Gruppe vermaß das Gelände und verglich die Maße mit historischen Karten, eine andere nahm Boden- bzw. Laubstreuproben und untersuchte diese nach Bodenorganismen. Des Weiteren untersuchte eine Gruppe die verschiedenen Stufen der Remineralisierung von Pflanzenteilen, eine Gruppe maß den ph-Wert an verschiedenen Stellen des Schulgartens und eine andere Gruppe untersuchte die verschiedenen Schichten des Bodens.

Die entnommenen Proben konnten im Bus mit Lupen und chemischen Reagenzien untersucht werden. Die Schüler bereiteten mithilfe ihrer Ergebnisse und zusätzlicher Informationen zu den Bodenorganismen (z.B. Springschwänze, Nacktschnecken, Regenwürmer) Präsentationen vor und stellten diese der kompletten Gruppe am Ende des Vormittages vor. Mit diesen Ergebnissen wurde schließlich ein Film über die Arbeit produziert.


Insgesamt ergab sich für die Schüler ein toller Einblick in die verschiedenen Aspekte der Bodenökologie. Alle Schüler arbeiteten mit großer Motivation und kamen zu beeindruckenden Ergebnissen.


(Kremper, Gockel, Althaus)