Paris: Austausch 2026

Schülerberichte über den Paris-Austausch 2026

Wir, die Französischkurse der 9. Klassen, waren vom 10. Juni bis zum 17. Juni 2026 für eine Woche in Paris bei unseren Austauschpartnerinnen und -partnern.

Die Hinfahrt war sehr bequem und einfach, da der Eurostar direkt vom Kölner Hauptbahnhof nach Paris fährt. Da wir unsere Austauschpartnerinnen und Austauschpartner bereits von ihrem Besuch in Köln kannten, war das Wiedersehen sehr schön. Danach gingen wir direkt in unsere Gastfamilien. Die Pariser Schülerinnen und Schüler zeigten uns am Tag unserer Ankunft ihren Bezirk, sodass wir erste Eindrücke von der französischen Hauptstadt sammeln konnten. Besonders schön war es, die Stadt nicht als Touristen, sondern aus der Sicht der Einwohner kennenzulernen und Plätze oder Parks zu entdecken, die man sonst vielleicht gar nicht bemerkt hätte.

Schon am nächsten Tag begannen die Ausflüge als Gruppe. Abends planten die Austauschschülerinnen und Austauschschüler einen tollen Bowlingabend. Gemeinsam spielten wir Bowling, konnten verschiedene Spiele in der Spielhalle ausprobieren und lernten sogar ein wenig Billard kennen. Das war eine tolle Erfahrung, denn wir waren alle als Gruppe zusammen und lernten uns noch besser kennen.

Nach den gemeinsamen Aktivitäten konnten wir mit der Metro schnell nach Hause fahren. Das war die einfachste und effektivste Möglichkeit, sich in Paris fortzubewegen. Oft saßen wir abends mit der ganzen Familie am Küchentisch, erzählten von unserem Tag und versuchten uns so gut wie möglich zu verständigen. Die Familien gaben sich viel Mühe, den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Viele von uns hatten ein eigenes Zimmer, in das man sich zum Beispiel für einen Anruf nach Hause zurückziehen konnte.

Das Wochenende verbrachten wir bei unseren Gastfamilien. Viele Familien hatten bereits im Voraus etwas geplant, zum Beispiel einen Besuch in den Katakomben von Paris oder einen Shoppingtag. Wir wurden zum Essen eingeladen, konnten typische französische Spezialitäten probieren und spazierten an der Seine entlang. Da es am Wochenende sehr heiß war, konnte man auch im Park entspannen oder Souvenirs kaufen. Einige besuchten außerdem einen Markt, der sonntags auf den Straßen von Paris stattfindet und viele besondere Essensstände bietet. Da alle Schülerinnen und Schüler das Wochenende unterschiedlich verbrachten, gab es am Montag viel zu erzählen und auszutauschen. Außerdem haben viele Gastschülerinnen und Gastschüler Geschwister, die man am Wochenende besser kennenlernen konnte, da sie unter der Woche meist erst spät von der Schule nach Hause kommen.

Die Gastfamilien waren wirklich sehr herzlich und interessierten sich auch für die deutsche Kultur. Sie versuchten, uns so gut wie möglich weiterzuhelfen, und machten diese Woche zu einer unvergesslichen Erfahrung. Ein großer Dank geht an alle, die an diesem Austausch mitgewirkt haben. Die Woche hat allen viel Freude bereitet und wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

 
Wenn man eine Woche lang in Paris unterwegs ist, kann man viel entdecken. Vor allem wenn man die ganze Zeit zu Fuß unterwegs ist. Anfangs waren wir skeptisch, ob es eine gute Idee ist, alles zu Fuß zu machen, auch aufgrund Herrn Berres' schnellen Schrittes... Bald haben wir jedoch gemerkt, dass man auf diese Weise viel mehr von Paris kennenlernen kann. Das schnelle Laufen hat sich auch gelohnt, da wir somit im Anschluss immer viel Freizeit bekommen haben. Angeblich die meiste, die eine Gruppe je hatte ;)  Diese Freizeit haben wir auch immer gut genutzt, um zum Beispiel ein französisches Café aufzusuchen, auf den Champs Élysées zu shoppen oder oben vom Eiffelturm auf Paris herabzuschauen.

Besonders hat unserer Gruppe der Besuch des Eiffelturms, des Viertels Montmartre mit der Kirche Sacré-Cœur und unser gemeinsamer Ausflug mit unseren französischen Autauschschüler*innen zum Schloss Versailles gefallen. Ich denke aber auch, dass die ein oder andere Kirche oder die Mona Lisa mal in echt zu sehen, uns beeindruckt hat. 

Außerdem hatten wir auch Glück mit dem Wetter: Wir hatten viel Sonne, sind aber der großen Hitzewelle gerade noch entflohen, obwohl es am vorletzten Tag schon etwas schweißtreibend war, den Hügel von Montmartre mit der Sonne im Rücken zu besteigen. 

An einem Morgen durften wir auch den Unterricht unserer Partnerschule besuchen. Wir wurden in kleine Gruppen ein- und auf verschiedene Klassen aufgeteilt. Dort erlebten wir vom Englischunterricht, den wir besser als die Französ*innen verstanden, bis zum Matheunterricht, in dem man zum mitmachen aufgefordert wurde, viele unterschiedliche Fächer. Man hat somit einen guten Eindruck vom französischen Schulalltag bekommen, der sich - bis auf die langen Unterrichtszeiten und die strengeren Regeln - gar nicht so sehr von unserem eigenen in Deutschland unterscheidet. Abschließend kann man sagen, dass wir mit schönen Eindrücken, viel Wissen über Paris und Frankreich und mit neuen Bekanntschaften zurück nach Köln gekommen sind.