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Latein on stage!

Am Pfingstsonntag haben die drei Latein-Schüler Gerrit Sanders, Julius Wascheck und Johannes Jantsch eine beeindruckende Demonstration der lateinischen Sprache in einem Konzert im Stadtgarten abgeliefert. Unter dem Thema "Paradise Lost" hatte das "zentrum für alte musik köln" eine Konzertreihe initiiert, das auf allen Ebenen der Kunst das Verlieren und Suchen einer Paradiesvorstellung zum Inhalt hatte. In diesem Kontext spielte in dem Konzert unter dem Titel "Die Träume des Aeneas" die lateinische Sprache als Klanggemälde für die Träume des Aeneas, des Stammvaters der Römer, die zentrale Rolle. Eine halbjährige Probenzeit für die korrekte Aussprache der leinischen Texte unter meiner Anleitung und die mimisch-gestische Ausbildung durch die berühmte Expertin für historische Gesten, Frau T'Hooft, haben sich gelohnt. Das bis auf den letzten Platz ausverkaufte Konzert wurde in der Presse hoch gelobt und unsere jungen Lateinsprecher wurden für ihre lebendige und beeindruckende Darstellung der lateinischen Texte eigens hervorgehoben. Eine Rezension u.a. dazu findet sich in der Barock-Online-Zeitschrift. Die totgeglaubte lateinische Sprache erweist sich mal wieder als reichhaltige Quelle für fruchtbare historische Kommunikation. Darum ist Latein auch an unserer Schule so wichtig!

Markus Jarchow