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Zur Wahl der zweiten oder dritten Fremdsprache

 

Warum sollte man heutzutage noch Latein als Unterrichtsfach wählen?

 

Die Antworten liegen auf den Hand:

 

- es ist super spannend und zwar aus mehreren Gründen:

 

-> wegen der Themen: z.B. Wellness in der Antike und zwar für alle (Thermenbesuch im Lehrbuch und in echt durch den Besuch der Römerthermen in Zülpich - Lektion 7) / Das "Spiel" mit dem Tod (Gladiatorenkämpfe, Hintergründe und mehr - Lektion 8) / Römische Götter - Lektion 10 / Das Trojanische Pferd (Odysseus - Das Leben als Abenteuer - Lektion 11) etc.

-> weil wir rätseln, tüfteln und grübeln: So nähern wir uns den lateinischen Texten. Je genauer wir herausfinden, was der lateinische Text bedeutet, desto zufriedener sind wir.

 

- es hat immer einen Gegenwartsbezug:

 

-> schon der Name unseres Unterrichtslehrwerks bringt es zum Ausdruck: "Pontes", das bedeutet "Brücken". Von den lateinischen Texten ausgehend ergeben sich immer Anbindungen an die Gegenwart, wir schlagen Brücken in unsere Zeit. Denn das, was in der Antike wichtig war und die Menschen bewegt hat, findet in der Regel eine Entsprechung in unserer modernen Welt. Der gehen wir mit kritisch geschulten Augen auf den Grund (weil wir gelernt haben, woher das alles kommt ...)

 

- es trainiert ganz nebenbei das Verstehen, Lesen und Schreiben deutscher Texte.

 

-> Grammatik in Deutsch, Englisch oder einer anderen modernen Fremdsprache zu beherrschen, ist für jemanden, die/der Latein hatte, kein Problem.

Latein ab Jahrgangsstufe 9 (Wahldifferenzierung)

 

Im Differenzierungsfach Latein haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine weitere Fremdsprache zu erlernen. Wir arbeiten mit dem Buch „Prima brevis“, das verkürzt in die lateinische Sprache einführt und vorhandene Sprachkenntnisse berücksichtigt. Gerade das Erlernen lateinischer Wörter fällt Schülern leicht, die schon Englisch und Französisch bzw. Spanisch lernen. Durch vernetztes Lernen festigt und erweitert sich der Wortschatz und das Verständnis für Grammatik in allen Sprachen. Gleichzeitig bietet der Unterricht interessante Information zur Antike - zum Leben im Alten Rom, zu wichtigen historischen Personen aus der Philosophie und Redekunst, zur antiken Geschichte und Mythologie.

„Lateinkenntnisse“ werden von der Schule in offizieller Form attestiert, wenn zwei Jahre (die reguläre Dauer für Kurse in der Differenzierungsphase) belegt worden sind. Führt man Lateinunterricht in der Oberstufe weiter, kann nach der Q1 das Kleine Latinum und nach der Q2 das Große Latinum ohne zusätzliche Prüfung bei mindestens ausreichender Zeugnisnote erworben werden. Lateinkenntnisse bzw. das Latinum sind nicht nur in einigen Fächern Studienvoraussetzung, sondern weisen auch eine spezielle Qualifikation nach, die sich in jedem Lebenslauf gut macht. (ROS)