Der Leistungskurs Geschichte auf Fahrradexkursion durch Köln

In der letzten Woche vor den Sommerferien tauschte der LK IPad und Block gegen Sattel und Lenker und erkundete unter dem Titel „Braunes Köln“ Orte, an denen die Geschichte des Nationalsozialismus bis heute sichtbar ist.
Mit dem Fahrrad führte die Route quer durch Köln. Wir besichtigten unter anderem den Löwenbrunnen am Erich-Klibansky-Platz, das Konrad-Adenauer-Denkmal vor St. Aposteln, das Edith-Stein-Denkmal sowie das Adolph-Kolping-Denkmal. Auf Grund von Bauarbeiten konnten wir die Gedenktafel für die Synagoge Glockengasse nicht ansehen. Außerdem besuchte der Kurs das Mahnmal für das Messelager Deutz an den alten Rheinhallen, das Martin-Luther-Haus in Marienburg und die ehemalige NSDAP-Parteizentrale, in der heute die TH Köln untergebracht ist. Dort sahen wir auch das Bodendenkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung. Zum Start und am Abschluss der Exkursion beschäftigten wir uns zusätzlich mit Deutschlands kolonialer Vergangenheit. Dazu besuchten wir das Grab des Kolonialherren Hermann von Wissmann auf dem Melaten-Friedhof und die Ausstellung „Köln Postkolonial – ein lokalhistorisches Projekt der Erinnerungsarbeit“ in den Räumen der TH Köln.
Jede Station machte auf ihre eigene Weise deutlich, wie eng Kölns Stadtgeschichte mit den Verbrechen der NS-Zeit verknüpft ist und wie Erinnerungskultur bis heute im öffentlichen Raum sichtbar bleibt.
(Johannes Jantsch und Hannah Tack, Q2)